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Gemeindefest mit "Abschied" von der Nikolauskirche
Unser diesjähriges Kirchengemeindefest war auch ein "Abschiedsfest" von unserer Nikolauskirche. Für die Zeit der Innenrenovierung, die jetzt beginnt, wird die Kirche ja leider nicht für Gottesdienste und Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Und so wurden - nach einem Familiengottesdienst und einem fröhlichen Festnachmittag unter dem Motto "Gott vertrauen - Kirche Bauen - fröhlich in die Zukunft schauen" - die gottesdienstlichen Geräte wie Abendmahlsgeschirr, Osterkerze etc. von Pfarrer Sobko und den Konfirmanden feierlich ins Gemeindehaus hinübergetragen.
Um 10:30 begann der Festtag mit dem letzten Gottesdienst vor der Innenrenovierung in unserer guten "alten" Nikolauskirche. Aus Dingen, die unser Leben belasten und behindern wurde eine symbolische Mauer gebaut, indem diese Dinge auf Bausteine geschrieben und aufeinander geschichtet wurden. Im anschließenden Fürbittegebet wurde diese Mauer dann wieder eingerissen, indem immer ein Stein aus der Mauer gezogen und der Begriff darauf im Gebet vor Gott gebracht wurde. In der Predigt und im Kindergottesdienst wurden dann positive Dinge gesucht, die vorher gesammelten Hindernisse aus dem Weg räumen können. Anschließend wurden die neuen Begriffe über die alten geklebt und die Mauerruine zu einer Kirche umgestaltet um auch bildlich darzustellen, wie Gott gerade aus dem Beschränktheiten und Beschwernissen der Menschen seine Gemeinde baut. Direkt nach diesem Gottesdienst sollte die Gemeinde von Herrn Architekt Holder über die geplanten Arbeiten während der Innenrenovierung informiert werde. Leider war Herr Holder nicht anwesend und so übernahmen Herr Sobko und Herr List diese Aufgabe.
Zum Mittagessen gab es Maultaschen mit Kartoffelsalat. Viele Besucher ließen sich dazu einladen, und so wurden die Maultaschen schließlich knapp. Zum Glück konnten kurzfristig noch Würstchen besorgt werden, so dass alle satt wurden.
Der Spontanchor eröffnete dann das Nachmittagsprogramm mit gemeinsamen Liedern. "Le Corbeau" - dem Akzent nach aus Frankreich stammend - erzählte uns dann die "Fabel vom Raben im Blumenkorb". Ein Rabe hatte sich unsterblich in eine Karotte verliebt. Keine einfache Beziehung, die aber schließlich doch noch zu einem guten Ende und sogar zu Nachwuchs führte - eine Geschichte zum Schmunzeln, Lachen und Nachdenken. Der "französische" Erzähler entpuppte sich dann doch tatsächlich noch als waschechter Gutenberger!
Für ein gemeinsames Spiel wurden die Besucher dann in verschiedene Handwerksberufe aufgeteilt. Beim Sägen, Wassertragen und Schubkarrenrennen mussten möglichst viele Punkte gesammelt werden. Für die Gewinner (und die Kinder) gab es zur Belohnung eine echte kleine Brotzeit. Alle anderen konnten danach noch gemütlich Kaffe mit Hefezopf oder Brezel genießen.
Als Abschluss des Nachmittagsprogramms wurden die Gottesdienstgeräte von Herrn Sobko und den Konfirmanden aus der Nikolauskirche ins Gemeindehaus gebracht. Wer noch nicht nach Hause gehen wollte, konnte sich im Gemeindehaus um 16:30 Uhr noch den Film "Das Wunder von Bern" ansehen. Auch dank des schönen Wetters war es wieder ein sehr gelungenes Fest. Andreas Wieland |
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