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Kirchenwahl 2007 - "Wie sehen wir unser Amt"
Hier finden Sie in den nächsten Wochen und Monaten immer wieder neue Artikel der amtierenden Kirchengemeinderäte über Ihre Arbeit mit und in diesem Germium. Bisher erschienen sind Artikel von: Mitteilungsblatt vom 06.07.2007 - Herr Helmut Sobko (Pfarrer) Am 11. November 2007 werden in unserer Evangelischen Landeskirche in Württemberg die Kirchengemeinderäte sowie die Landessynodalen neu gewählt. Auch in Gutenberg sind wir in der Kirchengemeinde seit Monaten mit der Vorbereitung dieser Wahl beschäftigt. Es ist wichtig, dass es neben der Pfarrerin oder dem Pfarrer Gemeindeglieder gibt, die bereit sind, dieses verantwortungsvolle, aber auch schöne Amt der Gemeindeleitung zu übernehmen. Die Mitglieder des Kirchengemeinderates tragen für viele Aufgaben in der Gemeinde die Verantwortung:
Daneben wird sich jeder Kirchengemeinderat seine eigenen Schwerpunkte setzen und zu realisieren versuchen (in Gutenberg waren das in der letzten Wahlperiode vor allem die Innenrenovierung unserer Nikolauskirche und die Gottesdienstgestaltung). Ich bin froh und dankbar, dass mir in der zu Ende gehenden Wahlperiode sehr aktive, kreative und verantwortlich denkende Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäte bei der Leitung der Gemeinde zur Seite standen. Es gab immer eine gute Zusammenarbeit in diesem Gremium. Und dass Herr Konrad List sogar den Vorsitz des Kirchengemeinderates übernommen hat und sehr engagiert alle Aufgaben leitete, war ein Glücksfall für mich und für unsere Gemeinde. Nun gilt es, neue Frauen und Männer für die bevorstehende Wahl zu suchen und zu finden. Dabei ist es wichtig, dass auch Krebsstein und Schlattstall im Kirchengemeinderat vertreten sind. Alle Gemeindeglieder bitte ich herzlich darum, Wahlvorschläge zu machen, sich auch selber zu fragen, ob man vielleicht für dieses Amt zur Verfügung steht. Und am 11. November wäre es dann schön, wenn viele Gemeindeglieder durch ihre Wahlbeteiligung deutlich machten, dass es ihnen wichtig ist, dass auch in der Zukunft in unserer Kirchengemeinde ein reges und interessantes Gemeindeleben zu finden ist. Mitteilungsblatt vom 29.06.2007 - Frau Carmen-Caterina Eßlinger Was ist Gemeinde? Wozu ist sie da? Ist sie ein Verein, der Traditionen, alte Erinnerungen, das evangelische Kulturgut aufrechterhält? Ist sie ein Institut zur moralisch Erziehung? Ein Treffpunkt der Superfrommen? Nach Abschluss der jahrelangen Außen- und Innenrenovierungen des Kirchengebäudes können in den nächsten Jahren verstärkt inhaltliche Dinge durchdacht und umgesetzt werden. Da ich 2008 mein Theologiestudium abschließe und dann in die Vikariatsausbildung gehe, werde ich Gutenberg verlassen. So lauten meine Abschiedsfragen an alle Gemeindeglieder: Wer wagt es mit seinen Gaben den Weg der Gemeinde in die Zukunft aktiv mitzugestalten? Wer wagt es, auf der Grundlage der Bibel, den Ist- und den Soll-Zustand der Gemeinde anzusehen, Bewährtes zu bewahren und Neues zu wagen? Wer wagt es, an einer Gemeinde mitzuarbeiten, in der sich Jung und Alt, Schlattstaller, Krebssteiner und Gutenberger, Alteingesessene und Neuzugezogene wohlfühlen und gemeinsam im Glauben wachsen können? Wem dies ein Anliegen ist, der kandidiere für den Kirchengemeinderat! Mitteilungsblatt vom 22.06.2007 - Frau Ursula Diez Beraten, beschließen, planen, organisieren, gestalten,... - die Arbeit im Kirchengemeinderat ist vielfältig. Beim Rückblick auf die vergangenen Jahre freue ich mich besonders über das gemeinsame Arbeiten mit vielen Helfern wie z.B. Bei der Innenrenovierung unserer Kirche oder bei den jährlichen Brotbackaktionen der Kirchengemeinde und das gemeinsame Feiern von Gottesdiensten und Gemeindefesten. Ich danke Ihnen für die vielen geleisteten Arbeitsstunden und die schönen Feierstunden. Im November finden die Kirchenwahlen statt, ein neuer Kirchengemeinderat wird gewählt. Wir freuen uns über Ihre Kandidatur - gestalten Sie das Leben in unserer Kirchengemeinde mit! Mitteilungsblatt vom 15.06.2007 - Herr Ralph Weber Zwei Franken aus zwei Dörfern unterhalten sich über ihre Pfarrer: “Unser Pfarrer ist großartig. Er kann Wunder vollbringen. Er legt den Kranken die Hände auf und sie werden gesund. Seine Predigten sind so persönlich, dass jeder gestärkt und gesegnet in die neue Woche gehen kann. In seinem Wesen ist er Jesus sehr ähnlich. Wie geht es denn Euch mit eurem Pfarrer? Kann er auch Wunder vollbringen?“ „Nun, es kommt darauf an. Bei uns ist es ein Wunder, wenn er das tut, was Gott will.“ Als Kirchengemeinderat sollte ich unter anderem auch Rat geben. Dabei habe ich mich oft gefragt: bin ich nicht mehr ein Ratender als ein Ratgeber? Wenn ich dann unsere Beschlüsse ansehe, kann ich oft nur sagen: Danke Herr. Beschlüsse, die ich persönlich nicht unbedingt als gut empfinde, kommen bei der Gemeinde gut an. Die verschiedenen Standpunkte zu erkennen, anzuerkennen und dann zu einem gemeinsamen Ergebnis zu kommen, sehe ich als eine unserer Hauptaufgaben, ohne dabei Gottes Wort zu verwässern. Denn Gottes Liebe unter uns ist unser höchstes Gut. Diese Liebe Gottes in den verschiedenen Bereichen unserer Gemeinde umzusetzen ist unsere Aufgabe. Mitteilungsblatt vom 08.06.2007 - Herr Manfred Wieland (Kirchenpfleger) Als Kirchenpfleger bin ich seit März 1988 Mitglied, von Amtswegen, im Kirchengemeinderat. Der Kirchenpfleger hat die Aufgabe sämtliche Geldgeschäfte und Buchungen ordnungsgemäß und nach Vorschrift des Kirchenrechts zu führen und zu verbuchen. Am Anfang habe ich alles handschriftlich erledigt und seit Januar 2002 erledige ich alles über Computer mit Unterstützung eines Programms des Oberkirchenrats, was eine große Zeitersparnis und Erleichterung ist. Jährlich muss ein Haushaltsplan erstellt und ein Jahresabschluss durchgeführt werden, was mit Unterstützung der kirchlichen Verwaltungsstelle erledigt wird. Mein größtes Objekt waren die Außenrenovierung unserer Nikolauskirche von 1998-2000 und die Innenrenovierung von 2004-2006. An dieser Stelle auch von meiner Seite ganz herzlichen Dank für alle Mithilfe und Mitarbeit, sowie die finanzielle Unterstützung durch Spenden, ohne welche beide Projekte in dieser kurzen Zeit nicht hätten bewältigt werden können. Ich hoffe, dass wir das Darlehen (40.000 €) mit Unterstützung der Gemeindeglieder schnellstens abzahlen können. Denn in absehbarer Zeit steht auch die Überholung der Orgel an. Außer meiner kirchenpflegerischen Tätigkeit bin ich auch im Besuchsdienst und der Liebenzeller Gemeinschaft engagiert. Außerdem gibt es auch immer um und in den Gebäuden kleinere Reparaturen und Sonstiges zu erledigen. Ich persönlich wünsche mir, dass unsere schön renovierte Nikolauskirche von mehr Gemeindegliedern besucht würde. Wir im Kirchengemeinderat machen uns Gedanken, wie unsere Gottesdienste einladender für alle Altersgruppierungen gestaltet werden könnten. Für Vorschläge sind wir alle sehr dankbar. Ich möchte deshalb alle ermuntern, in unserer Kirchengemeinde mitzuarbeiten, ob im Kirchengemeinderat oder sonst einer Gruppe (Jugendarbeit), denn wo Gemeinde lebt da ist auch Kirche. Noch ein Wort aus Psalm 73: Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf den Herrn, dass ich verkündige all sein Tun. Mitteilungsblatt vom 01.06.2007 - Frau Brigitte Groh Laufende Verwaltung und Organisation der Gemeinde bestimmt natürlich die Tagesordnung. Darüber hinaus ist unser Ziel, das Gemeindeleben zu stärken und Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Nicht alle Vorhaben konnten bis jetzt realisiert werden, aber zusammen mit vielen Helfern und Mitarbeitern war es möglich, ein brei-tes Spektrum an Veranstaltungen und Aktionen durchzuführen und gemeinsam zu erleben. Die Gewinnung weiterer Mitarbeiter, besonders für die Jugendarbeit, wird aber weiterhin ein zentrales Thema sein. Dass aus meinem ursprünglichen Bereich „Seniorenarbeit“ im Lauf der Jahre eine generationenübergreifende „Erwachsenenarbeit“ geworden ist, freut mich besonders. Zeigt es doch, dass wir dem Miteinander wieder ein Stück näher gekommen sind. Und vielleicht können wir auch für den Frauenkreis noch jüngere Mitstreiterinnen gewinnen? Mitteilungsblatt vom 25.05.2007 - Frau Waltraud Anker Die Arbeiten im Krichengemeinderat teilen sich in verschiedene Fachbereiche auf. Mein Interesse gilt seit 2001 der Erwachsenenarbeit. Hierzu gibt es von der Landeskirche ein jährlichse Programm, das auch in unserer Kirche aufliegt. Die Themen sind breit gefächert und handeln von christlichen Bereichen bis zu heutigen, zeitkritischen Fragen. Mitteilungsblatt vom 18.05.2007 - Frau Bettina Ehni Geistliches und Organisatorisches lässt sich im Gemeindeleben nicht trennen. Es gibt Schwerpunkte zu setzen, bei dem Vielen was eine Kirchengemeinde an Aufgaben und Herausforderungen stellt; Perspektiven zu entwickeln, zu beraten und entscheiden was die Gemeindearbeit gerade erfordert. Im Zentrum steht für mich, das geistliche Leben zu stärken und den Glauben an Jesus Christus und Gottes Wort zu erschließen. Ich freue mich, wenn jeder in seiner Art und mit seinen Gaben unser Gemeindeleben bereichert. Jeder ist wichtig. Mitteilungsblatt vom 11.05.2007 - Herr Andreas Wieland Als ich vor 6 Jahren zum ersten mal für den Kirchengemeinderat kandidierte, wusste ich wenig über die Aufgaben, die nun tatsächlich auf mich zukommen sollten. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich in der Jugendarbeit des EC Brucken aktiv und ich war gespannt auf die neue Tätigkeit im Gutenberger Kirchengemeinderat. Es stellte sich heraus, dass das Leitungsgremium der Gemeinde natürlich viele Dinge zu beraten und zu beschließen hat, die mit den Stichworten "Verwaltung" und "Finanzen" beschrieben werden können. Das klingt ziemlich trocken und nach "Arbeit" und das ist es oft auch. Aber selbst in diesem Bereich gibt es immer wieder neue und interessante Themen - gerade in der Zeit der Innenrenovierung war das so. Hier musste der Kirchengemeinderat zusammen mit dem Architekten das Bauvorhaben von der Finanzierung bis hin zu gestalterischen Aspekten im Auge behalten. Auch über unsere Gemeindegrenzen hinaus ist der Kirchengemeinderat tätig. Z.B. gewinnt er durch Abgeordnete in der Bezirkssynode Einblick in die Aufgaben des Kirchenbezirks Kirchheim/Teck und entscheidet über dessen Haushalt und somit über die Verteilung der Kirchensteuermittel mit - diese Aufgabe hatte ich in den vergangenen Jahren übernommen. Am Wichtigsten aber erscheint mir, dass der Kirchengemeinderat auch ein geistliches Leitungsgremium ist. Immer wieder wurde und wird darüber beraten wie wir den christlichen Glauben in unserer kleinen Gemeinde ausgestalten wollen. Das Abendmahl war eines der Themen in diesem Bereich oder auch die Gottesdienstgestaltung - bestimmt sind Ihnen da selbst schon einige Neuerungen aufgefallen. All diese Dinge kann der Kirchengemeinderat zwar auch mit persönlichem Einsatz begleiten, mit Leben gefüllt wird das alles aber nur, wenn auch Sie, die Gemeindeglieder, sich zur Teilnahme und Mitarbeit am geistlichen Leben der Gemeinde einladen lassen. Mitteilungsblatt vom 04.05.2007 - Herr Konrad List (Vorsitzender) "Kirchengemeinderat und Pfarrerinnen und Pfarrer leiten gemeinsam die Gemeinde..." Mit dieser Formulierung sagt die Kirchengemeindeordnung unserer Landeskirche, dass Pfarrer und KGR (das heißt Theologen und Laien) gleichberechtigt und gleich verpflichtet sich um die Belange der Kirchengemeinde kümmern müssen. Bei der Vielfalt der Aufgaben bedeutet dies, dass man die Arbeiten so verteilen kann und muss, das jeder möglichst das übernimmt, was er am besten kann und am liebs-ten tut. Die Aufgaben, die auf den Pfarrer als ordinierten Theologen zukommen (z. B. Got-tesdienst, Kasualien, Seelsorge,...), kann man aber nicht umverteilen. In einer Zeit, in der die Dienstverpflichtung unseres Pfarrers reduziert wurde, musste der KGR darauf achten, dass wir Laien in der Gemeinde dem Pfarrer möglichst viel abneh-men, damit er für seine ureigensten Verpflichtungen frei wird. Aus diesem Grund hatte ich mich entschlossen, für das Amt des ersten Vorsitzenden im KGR zu kandidieren, und der KGR hat durch die Wahl diese Absichten bestätigt. Natürlich verlangt dieses Amt erheblichen Zeitaufwand für mich, aber gerade da-durch konnten wir Herrn Sobko entlasten. Andererseits konnte ich viele für mich wertvolle Einblicke in das Zusammenwirken eines so komplexen Organismus, wie es eine Kirchengemeinde darstellt, machen; ich hatte Kontakte mit vielen Menschen in der Gemeinde und erlebte eine sehr gute Zusammenarbeit mit den Frauen und Männern unseres Kirchengemeinderats.
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