Auf den Spuren Albert Schweizers

Konfirmandenwochenende im Elsass

Die Konfirmanden verbrachten ein Wochenende im Elsas. Dabei waren Caroline, Christina, Katja, Saskia, Nadja, Mathieu, Florian, Fabian, Frau Rothe und Herr Kuch.

Freitag

14:30 Uhr: Abfahrt an der Kirche in Schopfloch. Wir bilden das Mädchen- und das Jungsauto, so fahren wir das ganze Wochenende lang.

15:30 Uhr: Ankunft auf dem Parkplatz in Heimsheim. Wir warten auf Caro, die heute von Austausch in Frankreich zurückkommt und dann gleich wieder mit uns ins Elsas fährt.

16:30 Uhr: Alle frieren weil Caros Zug Verspätung hat. Wir mampfen massig Süßigkeiten von Mathieu und erkunden die Umgebung.

17:45 Uhr: Endlich! Wir begrüßen Caro und sie hat viel zu erzählen.

20:30 Uhr: Nach ewiger Dauerquatscherei im Mädchenauto und Handy­spielen und futtern im Jungsauto kommen wir in Mittlach im Hotel Valneige an und stellen unser Gepäck in die Zimmer.

20:45 Uhr: Es gibt Essen! Wir haben alle Dauerhunger und haben uns schon lange drauf gefreut. Zur Vorspeise gibt es Salat und wir trinken Orangina,Cola und “eau gaseuse“.

Als Hauptgang essen wir eine ganze Forelle die bei einem Teil auf große Freude und beim Anderen auf riesigen Ekel, insbesondere wegen des Kopfes, stößt. Zum Nachtisch gibt es Brombeerkuchen mit Sahne.

21:20 Uhr: Wir richten uns in unseren Zimmern ein. Die Mädchen liegen schnell in den Betten und quatschen noch, während die Jungs noch länger Radau machen.

Samstag

08:15 Uhr: Wir treffen uns beim Frühstück und essen Brötchen oder Croissants mit Marmelade. Dazu gibt es heiße Schokolade und O-Saft.

09:00 Uhr: Und auf geht es zu unserem großen Tagesprogramm! Wir be­suchen die Gedenkstätte auf dem hochgelegenen Lingekopf. Wir haben sogar ein wenig Schnee gesehen. Der Lingekopf war Schauplatz eines großen Kampfes im 2. Weltkrieg, bei dem über 17.000 deutsche und französische Soldaten starben. Wir teilten uns auf und durchstreiften die labyrinth­artigen Schutzgräben. Wir hätten uns fast verlaufen aber zum Glück diente uns eine Frankreichflagge zur Orientierung.

11:00 Uhr: Wir wandern zum Aussichtspunkt “Le Galz“. Man hat einen wunder­vollen Rundumblick über viele Täler. Auf dem Rückweg veranstaltet ein Teil von uns ein Rennen.

12:30 Uhr: Wir machen eine kleine Pause in Kaysersberg. Zum Mittag­essen gibt es Baguette und Brezeln, beides mit Käse überbacken. Wir sehen uns die hiesige Kirche und die Gräber dahinter an. Danach stürmen wir den Weinachtsladen gleich um die Ecke. Da riecht es nach Bergen von Leb­kuchen und wir sehen richtig kuschelige Teddys. Es kauft aber keiner etwas.

14:00 Uhr: Das Museum im Geburtshaus Schweitzers öffnet und wir sehen viele interessante Bilder und Utensilien aus seiner Arbeit im Urwald­kranken­haus bei Lambarene in Gabun.

15:30 Uhr: Wir bekommen eine interessante Führung durch Albert Schweitzers Wohnsitz in Gunsbach. Dort dürfen wir sogar auf einem Klavier mit Orgelpedalen spielen – so eines gibt es nur ein Paar mal in der Welt.

16:30 Uhr: Wir wandern auf dem Albert Schweitzer-Weg und lernen viele seiner klugen Sprüche kennen:

Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.

Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.

18:15 Uhr: Vier Käsekaufwütige machen sich auf, den berühmten Münster­käse zu finden: Erfolglos!

18:40 Uhr: Mathieu fällt vom Bett.

19:15 Uhr: Abendessen. Die Erwartungen sind groß! Der Beckerofen erfüllte unsere Erwartungen nicht ganz. Aber der Käse war wirklich gut. Das Restaurant hat im Gegensatz zu uns Münster­käse! Der Nachtisch wird von uns von den Tellern gekratzt: Erdbeereis mit Sauce! Mmmmmmmmh... Das ist lecker!

21:30 Uhr: Wir machen das Albert Schweitzer Quiz mit erstaunlich guten Ergebnissen. Gewonnen hat übrigens Katja.

22:00 Uhr: Bettruhe… mehr oder weniger…

Sonntag

08:30 Uhr: Frühstück. Eine ungefähre Vorstellung davon haben wir ja schon. Nachdem wir etwas später angefangen hatten, weil zwei Zimmer ver­schlafen haben, schmeckt es uns aber wirklich gut. Nur die Mar­me­laden­sorten wurden geändert.

09:50 Uhr: Die Suche nach dem Münsterkäse war dieses mal erfolgreich. Jeder und Jede von uns hat einen oder sogar zwei gekauft.

10:00 Uhr: Auf geht es zum Gottesdienst! Wir hören MP3-Player und machen uns Sorgen, weil der Gottesdienst natürlich auf französisch ist und die Hälfte von uns das nicht versteht (und die Anderen können das auch nicht sooooo toll).

10:30 Uhr: Der Gottesdienst beginnt. Wir verstehen nur sehr wenig, aber die Taufe war interessant. Danach werden wir (auf Deutsch) ausgefragt woher wir kommen.

11:45 Uhr: Rückfahrt. Leider wollen die Erwachsenen noch einen Wein kaufen. Also sitzen wir und warten, dass sie endlich mal drankommen.

12:15 Uhr: Wir warten immer noch... Sie haben sich noch nicht einmal angestellt. Dabei wollen wir doch schnell heim.

14:45 Uhr: Weit sind wir nicht gekommen. Wir sind in einem schrecklichen, über­teuerten Restaurant. Dort schmeckt es keinem und danach haben alle Kopfweh. Wir fahren weiter.

16:50 Uhr: Wir sind schon seit einiger Zeit zurück in Deutschland. Jungs- und Mädchenauto haben sich getrennt und die Jungs besichtigen noch die Schleuse an der Grenze. Die Walkie-Talkie-Verbindung zwischen den beiden Autos hat seit einiger Zeit auch aufgehört. Die Mädchen wollen um ca. 18:00 Uhr ankommen. Alle freuen sich auf das Essen zu Hause.

18.+- Uhr: Die Freude ist groß! Die Mädchen sind zu Hause.

19.+- Uhr: Erst jetzt kommen auch die Jungs nach Hause.

Es war ein schönes Wochenende, das uns gut gefallen hat. Wir hatten viel Spaß!!!

Nadja Wieland