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Auf den Spuren der Ostergeschichte Etwas ganz besonderes gab es für die Kinder der Gutenberger und Schopflocher Kinderkirche dieses Jahr über die Ostertage hinweg. Von Gründonnerstag bis Ostersonntag gab es jeden Tag ein Programm. Dabei erlebten die Kinder mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die einzelnen Stationen der Ostergeschichte nach und bastelten dabei in der Nikolauskirche einen schönen Ostergarten, den die Gottesdienstbesucher am Ostersonntag bewundern konnten. Am Gründonnertag Abend war Jesu letztes Abendmahl vor seiner Verhaftung das Thema. Die Kinder erfuhren, dass das jüdische Passah-Mahl den Hintergrund für unsere Abendmahlsfeiern bildet und wie so ein jüdischer Sederabend heute ablaufen kann. Ein gemeinsames Essen durfte dabei natürlich nicht fehlen und die Kinder ließen sich die vielen verschiedenen Köstlichkeiten vom Fladenbrot mit Schafskäse oder Oliven bis zu leckerem Obst als Nachtisch sichtlich schmecken. Stilecht wurde dabei vom Boden gegessen. Am Karfreitag Nachmittag ging es um die Ereignisse im Garten Gethsemane und um die Verhaftung Jesu durch die Römer. Durch ein Improvisationstheaterstück, bei dem die Kinder vorab Rollen zugewiesen kamen, die sie dann spontan ausfüllen sollten, wurde versucht, sich den Ereignissen von vor 2000 Jahren zu nähern. Danach ging es nach draußen. Bei einem Spaziergang ins Dontal sammelten die Kinder Materialien zum Bau des Ostergartens. Dabei wurden tütenweise Moos, Zweige, Wurzeln, Ästen und vieles mehr mit zurück zur Nikolauskirche gebracht. Das Thema am Karsamstag war dann die Kreuzigung und der Tod Jesu und was diese Ereignisse für uns bedeuten. Während die ganz kleinen Kinder im Nebenraum Bilder malen durften, sprach die Helferin in einem leicht abgedunkelten Raum mit den größeren über Schuld und deren Bedeutung in unserem Verhältnis zu Gott. Jesu Versöhnungstat wurde dann durch das Anzünden einer großen Kerze symbolisch dargestellt. Jedes Kind konnte dann seine eigene kleine Kerze als Zeichen für die vergebene Schuld anzünden, so dass am Schluss die brennenden Kerzen ein Kreuzsymbol bildeten.Danach ging es ab in die Nikolauskirche um aus den am Vortag gesammelten Materialien einen eindrucksvollen Ostergarten zu bauen.
Das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen und wurde von den Kindern am Sonntag im Ostergottesdienst präsentiert. Zuvor stellten die Helferinnen und Helfer zusammen mit den Kindern noch das Motto-Lied dieser Woche vor: „Was zu Ostern geschah“ wurde darin mit den bekannten Frühlingssymbolen und mit der Freude verknüpft, die wir als Christen durch die Osterereignisse empfinden. Während die Erwachsenen die Predigt hörten, sahen die Kinder im Gemeindehaus einen kurzen Film, der die Osterereignisse noch einmal als Zeichentrick zusammenfasste. Und natürlich durfte auch ein kleines Osternest für jeden zum Abschluss nicht fehlen. Insgesamt besuchten fast 15 Kinder aus Gutenberg und Schopfloch die Kinderkirch-Oster-Tage - die meisten davon regelmäßig. Und so wie es aussah, hat es allen Spaß gemacht gemeinsam auf Oster-Spuren-Suche zu gehen. Andreas Wieland
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