Die Innenrenovierung geht weiter

Zuerst eine zusammenfassende Übersicht über den Stand der Arbeiten: Sehr viel wurde getan, eine Reihe von Arbeiten sind weitgehend fertig, wir sind noch gut im Zeitplan.

Beschreibung der einzelnen Gewerke:

Bei allen Malerarbeiten haben wir die Vorgabe des Denkmalamtes, dass die heutige Farbfassung zu erhalten ist, wobei die Farben heller und frischer werden dürfen. Diesem Konzept folgend haben wir (in diesem Fall waren es zwölf Frauen aus unserer Gemeinde) die ganze Decke, das heißt die braunroten Felder und die weißen Randleisten, sorgfältig abgewaschen - ein mühevolles Unternehmen, das sich aber gelohnt hat. Herr Bächle hat dann das ganze Gebälk im Bereich der Decke in zwei hellen Grautönen gestrichen.

Herr Wieck, der uns als Restaurator wertvolle Hilfestellung gibt, hat zusammen mit Herrn Bächle versucht, die Farben so zu mischen, dass sie nicht hart und kalt erscheinen, aber auch nicht verwaschen süßlich. Dies wird dann wieder wichtig, wenn die Holzteile der Empore (Brüstung, Unterseite, Säulen) nach Weihnachten fertig gemacht werden.

Das Gerüst wurde von Herrn Hofele wieder abgebaut, nachdem die Arbeiten im Deckenbereich fertig waren; die restlichen Arbeiten an den Wänden können von einem kleineren fahrbaren Gerüst aus erledigt werden.

Der Gipser, Herr Hofele, wird bis Weihnachten einige Mauerrisse ausbessern und in unteren Bereichen an der Wand den Feinputz auftragen.

Der Steinmetz, Herr Freudenreich, will bis Weihnachten die Steinstufen zum Chor setzen, Herr Murrweiß will die Bodenfliesen legen lassen.

Der Elektriker, Herr Tröster, ist laufend an der Arbeit; die Fußbodenheizung ist schon seit einiger Zeit in Betrieb, um das Abbinden des Estrich zu beschleunigen.

Anfang Dezember (als dieser Bericht entworfen wurde) wurden auch die Farben der neu einzubauenden Holzteile - Bänke und Boden der Holzpodeste unter den Bänken - mit den Farben der Fliesen und der grau gestrichenen Säulen abgestimmt.

Herr Semmler ist schon einige Wochen mit der Herstellung der Bänke befasst und der Schreiner, Herr Mall, bereitet den Einbau der Holzpodeste vor. Auch der Boden auf der Empore wird neu belegt, dabei sind dann wieder Eigenleistungen aus der Gemeinde möglich und gefragt.

Die Gottesdienste am 4. Advent und Weihnachten werden noch in einer richtigen Baustelle stattfinden, aber die Besucher können dabei sicher schon ahnen, dass die Kirche am Tag der Einweihung (17. April 2005) hell und freundlich und schön sein wird.

Konrad List, Vorsitzender des Kirchengemeinderats